Adlon Geschichte Familie

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Adlon Geschichte Familie: Louis Adlon, ein deutscher Hotelier, wurde am 3. Oktober 1874 in Mainz geboren. Louis Adlon war das zweite Kind von Lorenz Adlon und seiner Frau Susanne, geb. Wannsiedel. Insgesamt hatte das Paar drei Kinder.

Adlon Geschichte Familie

Sein Vater war verantwortlich für die Schaffung des

Fünf-Sterne-Hotels Adlon in Berlin, das 1907 erstmals Gäste begrüßte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1921 übernahm Louis die Leitung des Hotels und führte diese bis zu seinem Lebensende weiter .

Unter seiner Führung stieg es in den Goldenen Zwanzigern zur Legende auf und wurde zum Treffpunkt vieler namhafter Persönlichkeiten aus aller Welt, darunter Marlene Dietrich, Josephine Baker, Thomas Mann und Charlie Chaplin.

Andererseits wurden es nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten immer weniger. Im Dezember 1939 stellte er seinen Antrag auf Aufnahme in die NSDAP und wurde am 1. Februar des Folgejahres aufgenommen. Auch Hedda, seine zweite Frau, schloss sich der Gruppe an. Das Hotel stand noch im April 1945, nachdem es den Luftkrieg und die Schlacht um Berlin überstanden hatte.

Kurz darauf, als die Truppen der Roten Armee das Adlon plünderten, fing der Weinkeller Feuer und wurde fast vollständig zerstört. Bis 1952 konnte es dem Verfall preisgegeben werden, bis es schließlich bis auf einen Seitenflügel abgebaut wurde. Mit seiner ersten Frau Tilly konnte Louis fünf Kinder zeugen.

Nach fast 15 Jahren Ehe reichte er die Scheidung ein und heiratete am 23. November 1922 die Deutsch-Amerikanerin Hedwig Burger, geb. Seithen (1889-1967), die gerne Hedda genannt wurde. Tilly und ihre Tochter Elisabeth reisten in den Süden Deutschlands, während Tillys andere Kinder Susanne (die spätere Mutter von Percy Adlon), Lorenz und die Zwillinge Carl und Louis junior auf ein Internat geschickt wurden.

Die restlichen drei ließen sich anschließend in den Vereinigten Staaten nieder. Adlon ließ auf einem von seiner zweiten Frau geerbten Grundstück die Villa Adlon in Neu Fahrland errichten. Das von Louis und Hedda Adlon gegründete Hotel blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Betrieb.

1931 zahlte Anna Katharinas Bruder ihre Schulden ab, im Jahr darauf zog sie nach Mainz und heiratete einen Arzt aus der Gegend. Nach Kriegsende musste sie Salzburg, ihren damaligen Wohnort, verlassen. Es gab keinen einzigen Überrest des Familienerbes.

In der Nähe von Mainz verstarb sie 1956 im Alter von 84 Jahren. Lorenz Adlon, der heutige Besitzer und Namensgeber des Hotels, gründete auch das Hotel. Lorenz Adlon war in Berlin bereits als Gastronom (insbesondere durch seine Hiller-Restaurants und die Zooterrassen) und Weinhändler bekannt, als er das Hotel Adlon eröffnete. Heute ist das Hotel Adlon eines der bekanntesten Hotels Berlins.

Allein schon die Lage Unter den Linden am Pariser Platz mit Blick auf das Brandenburger Tor machte das Adlon zu einer der prominentesten Adressen Europas. Nebenan befanden sich die amerikanische und die französische Botschaft sowie die Akademie der Künste und Max Liebermann.

Die Entwicklung des Premiumhotels war

Von Anfang an umstritten, da sie den Abriss des von Karl Friedrich Schinkel renovierten Palais Redern erforderte. Diese Diskussion spiegelte die nach dem Bau des neuen Adlon in den 1990er Jahren wider. Im Jahr 1738 wurde am Quarré, dem späteren Pariser Platz, mit dem Bau begonnen.

Die ursprünglichen Bauten sollten bescheiden, aber sinnvoll sein, wie es der Kaiser wünschte. Noch weiter zurück, das Jahr 1734 markiert den Beginn der frühesten nachweisbaren Bebauung des heutigen Hotelgeländes. Frau Hoffmeister von Kamekin hatte bereits beim König um Erlaubnis gebeten, das Haus des Kammerherrn von Wilchpitz abzureißen und dorthin zu verlegen.

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Sie beaufsichtigte den Bau eines Herrenhauses für ihren Botschafter-Ehemann Friedrich Paul Graf von Kameke von Preußen. Der Plan, das Palais Redern zu zerstören und auf dem Gelände ein Fünf-Sterne-Hotel zu errichten, stieß auf breiten öffentlichen Widerstand. In dieser historischen Zeit bekamen die üblichen Baustile einen neuen Respekt.

Der Palast wurde auch als historisches Wahrzeichen bezeichnet. Darüber hinaus war der Palast ein zentraler Teil eines größeren Besitzes, der die Familie mit ihrer Haupteinnahmequelle versorgte. Der gebürtige Mainzer Lorenz Adlon überwand alle Hindernisse, um auf dem Gelände des Palais Redern ein Hotel zu bauen, das es mit den prominentesten Standorten in Paris und London aufnehmen konnte. Entscheidend war, dass der Kaiser sie aus eigener Überzeugung unterstützte.

Später erfanden einige, die auf den Erfolg des Projekts neidisch waren, Geschichten über die Gründe für seinen “maximalen Schutz”, die den Erfolg sicherten. Spekulationen hielten an, Lorenz Adlon sei ein unehelicher Nachkomme der Hohenzollern und ein persönlicher Freund des Kaisers. Offensichtlich beruhte nichts davon auf echten Begebenheiten.

In den 1930er Jahren veränderte sich die finanzielle Situation von Louis AdlonIon deutlich verschlechtert. Besonders entmutigend war die Vermögensbelastung von 5,2 Millionen Reichsmark, wenn man die Einnahmen der Schwester mit einrechnet. Die Schweizer Bank verlangte 1937 die Zahlung ihrer Forderungen. Sie könnte den Verkauf der Liegenschaft wegen des Pfandrechts gerichtlich anfechten.

Und die Reichsoberen hatten schon

Ainen gewissen Neid auf das Adlon gezeigt. Obwohl der Hotelbesitzer wahrscheinlich wusste, dass die Suche nach “Hilfe” beim Reichsfinanzministerium den Weg für das Reich ebnen würde, um das Anwesen schließlich in Besitz zu nehmen, blieb ihm keine andere Wahl, als dies zu tun. Die junge Frau, deren Familie eng mit dem Hotelgründer Lorenz Adlon verbunden ist, kommt nach dem Verlust ihrer Großeltern ins Hotel und lebt dort auch nach deren Tod.

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Die Arbeiter sowie der Juniorchef Louis und seine zweite Frau Hedda werden bald Teil ihrer Großfamilie. Sonja ist mittendrin, wenn das Hotel in den prunkvollen 1920er Jahren an seine goldene Zeit erinnert. Mit dem Adlon erlebt sie Leben und Tod, Inflation, Diktatur, Konflikte und Zerstörung. Die Wiedervereinigung Deutschlands ist der einzige Weg, um eine saubere Weste zu haben: Sonja, etwa 90 Jahre alt, kommt im Hotel an.

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